Ehrenamtlicher Einsatz für Straßenkatzen in Not seit 1991

   
   
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Freiheit für Wilde Katzen
 
In unseren Stationen landen immer wieder viele verwilderte Katzen, die nicht in ihren angestammten Lebensraum zurückgesetzt werden können. Mal ist der Ort an sich zu gefährlich, mal wollen die Grundstückseigentümer das "Problem" endlich loswerden. Diese Nachkommen von entsorgten Hauskatzen sind ohne den frühzeitigen Kontakt zum Menschen so scheu geworden, dass sie menschliche Nähe fürchten und meiden.

Mehr schlecht als recht haben sie versucht, sich selber durchzubringen. Vor allem die Kätzinnen, die noch zweimal jährlich Nachwuchs aufziehen müssen, sind oft ein Bild des Elends.
 

Wir suchen daher dringend Plätze zur Auswilderung an geeigneten Orten, wo sie gefüttert werden, aber ansonsten ein ruhiges Leben führen können. Wer hat ein Herz und genug Platz für unsere Sorgenkinder und bietet ihnen ein gesichertes Leben. Wir unterstützen Sie bei den Futterkosten und bieten winterfeste Katzenhäuser, damit die Tiere bei schlechter Witterung geschützt sind. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, denn auch diese Katzen haben ein glückliches Leben verdient, auch wenn sie uns Menschen gegenüber vielleicht immer scheu und mißtrauisch bleiben werden.

 
Ständige Angst, die krank macht
 
Man könnte denken, dass diese verwilderten Katzen und Kater Glück gehabt haben, wenn sie in die Obhut von Tierschützern gelangt sind. Ein warmer und trockener Schlafplatz, regelmäßiges Futter, medizinische Versorgung statt das elende Leben dort draußen bewältigen zu müssen. Leider ist aber für viele Tiere die Nähe von Menschen eine ständige Belastung. Zudem haben sie fast keine Chance auf Vermittlung. Sie leiden extrem in den Katzenhilfestationen und im Tierheimalltag. Die Angst vor Menschen ist trotz liebevoller Versorgung ihr Begleiter, und die Katzen können diesen für sie furchterregenden Wesen auch nicht ausweichen. Hinzu kommt die wechselnde Vergesellschaftung mit anderen Katzen. Es ist eine tägliche Angst, die die Tiere auf Dauer krank macht. Wissenschaftlich ist untersucht, dass eine Vielzahl von Krankheiten bei Katzen durch diesen beständig hohen Stresspegel ausgelöst werden: Diabetes, Immunschwäche und Anfälligkeit für Infektionen, Schilddrüsenüberfunktion etc. Viele der Krankheiten sind bei wilden Katzen so gut wie nicht zu behandeln, da eine gezielte Medikamentengabe nicht möglich ist. Letztlich ist es ein Todesurteil.
 
Artgerecht leben
 
Das Problem der vielen wilden Fundkatzen, ihrer langen Aufenthalte in Stationen und ihrer Unterbringung in Freiheit hat sich in den letzten Jahren verschärft. Artgerecht bedeutet in diesem Fall ein Leben in Freiheit, z. B. auf einem Reiterhof oder Bauernhof, wo die Katzen gut versorgt werden und sich dafür mit dem Fangen von Mäusen und anderem Getier bedanken werden. Oder bei Leuten, die einen Garten oder eine Parzelle und ein großes Herz haben und die Katzen zuverlässig füttern. Das Alter der Katzen variiert von zwei Jahren jung bis hin zu erfahrenen zehn Jahren. Alle Katzen sind gesund, kastriert, entwurmt und tierärztlich versorgt. Sie sind zum Teil sehr scheu, aber einige von ihnen nehmen auch gern ein Leckerchen aus der Hand des Menschen entgegen.
 
Unterstützung gesucht
 
In einer Stadt wie Bremen sind die Orte für eine sichere Auswilderung von Katzen sehr begrenzt. Da die Katzenhilfe Bremen e.V. aber immer auch schon im Umkreis von Bremen hilft, möchten wir auch das weitere Umfeld in Niedersachsen nutzen, um die Tiere unterzubringen. Sie können uns dabei helfen, wenn Sie unsere Idee weiter verbreiten oder uns Stellen und Menschen nennen, die wir ansprechen können. Viele Augen sehen mehr, die eine oder der andere kennt jemanden oder hat was gehört und schon tun sich neue Möglichkeiten auf. So möchten wir zum Beispiel den Bauern- und Reiterhöfen anbieten, die vorhandenen Katzen zu kastrieren, wenn sie wilde Katzen bei sich aufnehmen. Bitte sprechen Sie uns an.
 
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Nachtweide 98
28719 Bremen
Vorsitzende Ilse Duhr
Telefon: 0421/ 61 61 286
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