Ehrenamtlicher Einsatz für Straßenkatzen in Not seit 1991

   
   
     
Besondere Schicksale
 
Alle Katzen, die früher oder später bei uns landen, haben einiges durchgemacht in ihrem Leben. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte. Manchmal können wir nur ahnen, was dem Kätzchen widerfahren ist. Hier möchten wir auf einige Schicksale näher eingehen.
 

Mama Mia und ihre “wilden Kinder” aus Bremen-Marßel



Mia, geb. ca. 2014 – ihre Kinder ca. 08/2016

Mia ist eine verwilderte Katze, die garantiert mal zahm war. Aber durch ihr Leben auf der Straße wurde sie wieder scheu.

Wir vermuten, dass sie ausgesetzt wurde, als die Besitzer feststellten, dass Mia tragend war.

Ihre Kinder hat sie jedenfalls draußen geboren. Sie sind Wildfänge, die in ihrer Prägephase wohl keinen menschlichen Kontakt hatten und es nun schwer haben, ihre Scheu zu überwinden.

Hier muss also noch mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Geduld Vertrauen aufgebaut werden. 

Wir zeigen mal Bilder, wo gut zu erkennen ist, wie scheu und ängstlich die Geschwister sind. 

Alle haben ihre Ohren angelegt und starten einen kleinen “Faucher”, wenn man ihnen nahe kommt.

Wir arbeiten daran, aus diesen kleinen “Bangbüxen” Katzen zu streicheln, die später ein angstfreies und geliebtes Leben in einer Katzengesellschaft führen können. 

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Notfällchen Milow 

 

Kreuz_bei_Schicksale__1496599449.jpgKater Milow, geb. ca. 02/2016, kam 2016 zur Kazuenhilfe

 

Während viele seiner Mitbewohner scheu und ängstlich waren, nahm Milow gleich Kontakt zu den neuen Menschen auf, vielleicht auch, weil er nicht gesund war.

 

Der kleine Kater hat eine Kopfschiefhaltung und gab laute Atemgeräusche von sich. Er wurde tierärztlich behandelt. Seine Kopfschiefhaltung hat er von einem nicht behandelten Schnupfen zurückbehalten. Das war nicht mehr zu ändern. Er bekam Antibiotika und wir hofften, damit stände seiner Gesundung nichts mehr im Wege. Nach kurzer Besserung, stellte sich leider der alte “Röchelzustand” wieder ein. 

 

Also mussten weitergehende Untersuchungen vorgenommen werden. 

 

Und nun kam die Diagnose: 

 

Bei Milow wurde  ein Tumor festgestellt, der sich im Rachenraum und auch bereits in der Nase festgesetzt hatte. 

 

Einschläferung war keine Option, da Milow trotz seiner Einschränkungen ein supertoller Kateist, lebensfroh, verschmust, verspielt und sozial verträglich mit seinen Artgenossen. 

 

Wir ließen den Tumor entfernen, in der Hoffnung, dass damit für Milow ein neues beschwerdefreies Leben beginnt. Es ging ihm auch einige Monate sehr gut und er atmete genauso leise, wie seine vierbeinigen Mitbewohner. Leider fingen vor kurzem seine Atemgeräusche an, wieder hörbarer zu werden. Das war das Signal, wieder den TA zu konsultieren. Es hatte sich wieder “Polypen” in der Nase festgesetzt, die Milows Atmung behindern. Diese ließen wir entfernen und zur Zeit geht es ihm auch wieder gut. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass wir in Abständen, diese “Polypen” immer wieder entfernen lassen müssen. Auf jeden Fall muss Milow unter ärztlicher Kontrolle bleiben. Der Tierarzt bemüht sich darum, für Milow eine Lösung zu finden, die eine Neubildung dieser Polypen verhindert bzw. zumindest verzögert. 

 

Es ist also nicht auszuschließen, dass Milow immer wieder operiert werden muss. 

 

Milow lebt auf einer Pflegestelle mit einem Kater und drei Katzenmädchen in harmonischer Gemeinschaft zusammen. Ihm steht ein großer Garten zur Verfügung und wenn er gerufen wird, kommt er sofort angeflitzt. Er strahlt so viel Lebensfreude aus, versteht sich mit seinen Mitbewohnern super und seine Betreuerin liebt ihn heiß und innig.

 

Wir möchten Milow nicht aufgeben und ihm ein weitgehend beschwerdefreies Leben ermöglichen. Wir stehen immer in Verbindung mit einer Tierklinik, die uns berät und  Milow betreut.  Aus diesem Grunde starten wir diesen Aufruf und bitten um finanzielle Unterstützung, damit wir auch für eine evtl. nächste OP gewappnet sind.   


Update zu Notfellchen Milow

Und plötzlich ging alles ganz schnell. Leider musste unser kleiner Sonnenschein Milow am 2.6.2017 eingeschläfert werden.

Nur 5 Wochen nach der letzten OP ist der Tumor in Hals und Nase so explodiert, dass der Tierarzt ihm nicht mehr helfen konnte.

 

Wir mussten ihn erlösen lassen. Wir sind alle sehr, sehr traurig. Der kleine Kerl ist nur 1 Jahr und 4 Monate alt geworden.

 

 

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Schwer kranker Leo


Der alte Kater Leo ist vor 6 Jahren bei einer Kastrationsaktion in Uthlede kastriert worden.

Bei einem routinemäßigen Kontrollbesuch kam der alte Leo total geschwächt, verschmutzt und verfilzt unserer Tierschützerin entgegengewankt. Kurzentschlossen wurde Leo mitgenommen und dem Tierarzt vorgestellt.

Er hat schlechte Leberwerte, ist FIV positiv und seine Zähne sind in einem erbarmungswürdigen Zustand. Aber aufgrund seiner schlechten Verfassung kann er nicht in Narkose gelegt werden und so müssen die Zähne erst einmal so bleiben, wie sie sind.

Aber wir können ihm sein Leben schön wie möglich gestalten und dafür sorgen, dass er keine Schmerzen hat. Sein Alter wird auf 15+ geschätzt.

Er ist ein ganz lieber und sanfter Kater, der nun seinen Platz auf Lebenszeit bei Petra Stefan gefunden hat. 

Eine Patin hat Leo auch schon gefunden. Frau L., die zuvor den verstorbenen Winnie unterstützt hat, hat ihre Patenschaft auf Leo übertragen. Dafür unseren Dank. 


Es konnte eine weitere Patin für Leo gewonnen werden.
Frau Thiele beteiligt sich an der Patenschaft ab Dezember 2016.


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Zwei Jungtiere aus luftiger Höhe gerettet.



In einem Großbetrieb in Bremen-Nord wurden die beiden Jungtiere von aufmerksamen Arbeitern gerettet, in dem sie bei der Katzenhilfe Bremen e.V. die Kleinen gemeldet haben.

Die beiden liefen auf Transportbändern herum und es braucht nicht viel Fantasie sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn sie abgestürzt wären.

Sie wurden eingefangen und sind jetzt in Sicherheit. Wir werden sie päppeln und bald sieht ihnen niemand mehr an, woher sie kamen.

Sie waren ziemlich ausgehungert und wenn sie zur Ruhe gekommen sind, ist der erste Tierarztbesuch dran.   
 
Update, Januar 2017

Aus den beiden völlig verschmutzten und unterernährten Katerchen haben sich dank intensiver Pflege und Betreuung  zwei wunderschöne Kater entwickelt.
 

 

 

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Babykatzen

Die Katze Clarissa war nicht zahm als sie zu uns kam. Durch Aufregung oder weil es an der Zeit war, brachte Clarissa in der Station am 19.09.2016 drei Junge zur Welt.

Wahrscheinlich war es ihre erste Geburt, denn zwei der Kleinen kamen leider tot zur Welt. Nur Lucky hat es geschafft. 

Clarissa ist noch sehr jung und unerfahren und sie wusste nicht genau, was sie mit dem kleinen Lucky anfangen sollte. Als ihr der Kleine angelegt wurde, hat sie aber ganz schnell begriffen und sich von da an rührend um ihr Kind gekümmert. Und was ganz besonders schön ist, seit der Geburt ihres Sohnes ist Clarissa zahm und zeigt uns, was für eine gute Mutter sie ist. Wir dürfen sie streicheln und auch ihr Kind darf kurz von uns untersucht werden. 
 
Am 28.09.2016 hat eine weitere wilde Katze in der Station drei Junge geworfen. Diese Katzenmutter hat ihre Kinder aber nicht angenommen. Alle Versuche, die Kleinen bei ihr anzulegen, schlugen fehl. 

Große Aufregung im Katzenhaus, denn die Babys sollen natürlich gerettet werden. Da kam Clarissa ins Spiel und sie hat ganz selbstverständlich die drei Kleinen angenommen und sich als Amme zur Verfügung gestellt.

Wir haben den Eindruck, dass sie nun vollends zufrieden ist. Wir sind auch glücklich und hoffen, dass alles zu einem guten Ende kommt. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall optimal. 
 
September 2016
 
  Baby-geb.28-09-2016.JPG__1475221737.jpgClarissa-als-Amme-3-28-09-2016.JPG__1475221761.jpgClarissa-Luck-y-3-28-09-2016.JPG__1475221779.jpg  Clarissa-Luck-y-3-28-09-2016.JPG__1475221779.jpg 

 

Clarissa, unsere Amme für die “Frühchen der wilden Katzenmutter”

wie ihr Euch erinnert, hat eine wilde Katze bei der Katzenhilfe Bremen e.V. drei Babys bekommen, die sie nicht angenommen hat. Wir wissen nun auch warum. Die Katze hatte eine Gebärmutterentzündung und wahrscheinlich große Schmerzen. 

Leider haben zwei der Frühchen nicht überlebt. Das erste wog nur 90 Gramm bei der Geburt und hat es leider nicht geschafft. Da konnte der Tierarzt auch nichts machen. Das zweite bekam Atemprobleme und auch da konnte der Tierarzt nicht helfen. Wir sind sehr traurig. Aber wenn die Katzenmutter draußen ihre Kinder hätte werfen müssen, wäre die ganze Familie nicht mehr am Leben, einschl. der Katzenmutter. 

Das dritte Baby wächst und gedeiht, dank der liebevollen Betreuung unserer Amme Clarissa. Es ist ein kleiner Kater, der den Namen Joschi erhalten hat. Aber auch er ist noch nicht über den Berg, wir hoffen natürlich, dass er es schafft. Der kleine Lucky macht sich auch sehr gut, wie ihr sehen könnt. 
 
 
 
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