Ehrenamtlicher Einsatz für Straßenkatzen in Not seit 1991

   
   
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Eine Futterstelle in Gröpelingen
 
Es fing Mitte des Jahres 2011 mit einem Hilferuf von Parzellenbesitzern in Bremen-Gröpelingen an. Es wurden über 20 wilde unkastrierte Katzen bei der Katzenhilfe Bremen e.V. gemeldet! Aus Mitleid wurden Essensreste und Katzenfutter ausgelegt. Aber im Herbst 2011 kam dann der Nachwuchs!

Rasch wurden mehr als 16 Katzen eingefangen! Sie wurden kastriert und nach der Ausheilung wieder an der Fangstelle ausgewildert, da sie nicht zahm waren. Nette türkische sowie deutsche Parzellenbesitzer gaben den Tieren etwas zu fressen. Es gab immer wieder Nachkontrollen und schnell war klar, hier müssen noch mehr Katzen kastriert werden!
 
So kamen wir ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder der Katzenhilfe Bremen e.V. ins Spiel. Wir wohnen in der Nähe des Parzellengebietes und fingen mühselig die noch nicht markierten Tiere ein. Oft saß ein bereits kastrierter alter Bekannter in der Falle und fraß hastig den Köder auf, der für seine unkastrierten Artgenossen bestimmt war. Mit vereinten Kräften gelang es dann doch noch weitere 7 Tiere zu fangen/kastrieren und auszuwildern!

In der Zwischenzeit haben wir Freiwilligen einen Unterstand für Futter sowie ein kleines Katzenhaus mit Styropor isoliert und mit Stroh gefüllt heran geschleppt. Natürlich in Absprache mit den Parzellenbesitzern. Uns Katzen- und Tierfreunde lässt das Elend der frei Geborenen nicht kalt und wir schauten unregelmäßig nach dem Rechten!

So wurde daraus eine kleine Futterstelle, die wir nun mit gespendeten sowie eigenem Futter zweimal pro Woche versorgen. An den anderen Tagen wird von ein einigen Parzellenbesitzern gefüttert. Mit der Zeit konnten wir die Tiere beobachten und näher kennenlernen, mal musste ein schwaches Tier zum Tierarzt, dann hatten die Jungkatzen im Winter Schnupfen. Mit der Hilfe einer türkischen Parzellenbesitzerin konnte Antibiotika vom Tierarzt ganz gezielt an die Jungkatzen verabreicht werden.

Immer wieder müssen wir Aufklärung betreiben und uns aber auch beschimpfen lassen. Doch ein sehr netter farbiger Mann sagte zu uns: „Können sie die Katzen nicht alle mitnehmen? Die machen Kacka in meinen Garten!" Da musste sogar ich schmunzeln!!! Ich sagte: „Wir kastrieren, dann kommen keine Babys mehr und dann gibt’s auch weniger Kacka!"

Traurig, Ende 2012 fanden wir eine erfrorene junge Katze direkt am Futterplatz. Mitte Februar konnten wir ein sehr krankes und geschwächtes Tier einfangen. Wir fuhren in die Tierklinik, leider hat er es nicht geschafft!

Nun ist noch ein verletztes Tier dort einzufangen, um es in die Tierklinik zu bringen. Wir waren schon viermal draußen, aber ohne Erfolg.

Zum guten Schluss: Unsere Fütterer geben den meisten Halbzahmen Namen z.B. Kobold, Thommy, Knickschwanz, Kahlrücken, Bibbi, Krümel, Mama,Papa, Einauge usw.
 
 
An dieser Futterstelle werden ca. 20 bis 22 Katzen gefüttert. Wie man dem Bericht einer der unermüdlichen ehrenamtlichen Helferin entnehmen kann, beteiligen sich auch Parzellenbesitzer an der Fütterung. Das ist sehr erfreulich, aber leider die Ausnahme.
 
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