Ehrenamtlicher Einsatz für Straßenkatzen in Not seit 1991

   
   
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Wenn Katzen älter werden
 
Die Katze lebt im Vergleich zu anderen Haustieren sehr lange in unserer Mitte, wenn sie gesund ist und keine Unfälle oder dergleichen ihr Dasein frühzeitig beendet. Katzen können durchaus 15 bis 20 Jahre alt werden Das Guinness-Buch der Rekorde berichtet über Puss, einen Tigerkater aus Cullington/Devon, der 1939 einen Tag nach seinem 36igsten Geburtstag starb.

Auch sind Katzen erstaunlich lange gebärfähig und wesentlich fruchtbarer als Menschen. Man hörte von einer Tigerkatze namens Dusty, die 1952 im Alter von 18 Jahren ihr 420igstes Junges geboren hat. Sie wurde übrigens umgerechnet 86 Jahre alt! Erstaunlicherweise altern Katzen kaum sichtbar (Foto: Angie, 18 Jahre alt).

Vielleicht werden die schwarzen Schnurrbarthaare weiß, und ein paar Haare gehen aus. Das Fell verliert ein wenig an Glanz und die Katze nimmt etwas ab, aber schauen Sie sich einmal eine schlafende, im Sessel liegende Katze an: Man kann schwerlich ihr Alter einschätzen.
 
Die gängige Meinung, das Alter einer Katze mit 7 zu multiplizieren, um dieses in Beziehung zu den Lebensjahren eines Menschen zu setzen, ist nicht richtig. Eine Katze entwickelt sich in den ersten Monaten sehr schnell und ist bereits mit 6 Monaten geschlechtsreif.

Mit 8 Jahren befindet sich die Katze in Ihrer Lebensmitte. Das Altern wird mit der Zeit langsamer. Es liegt uns am Herzen, dass unsere samtpfotigen Freunde so lange wie möglich gesund und glücklich durch das Leben tapsen.

Was können wir dafür tun? Nun, wichtig ist in jedem Falle viel Liebe und eine gesunde Ernährung. Nicht jedes Futter ist optimal. Glauben Sie nicht der Werbung, sondern lassen Sie sich in einem guten Tierfuttergeschäft beraten oder informieren Sie sich. Sachbücher oder auch das Internet bieten hier das nötige Wissen.

Beobachten Sie Veränderungen Ihrer Katze: Ab dem 10. Lebensjahr kann es zu Nierenfunktionsstörungen kommen. Das Tier entleert dann wesentlich öfter die Blase und scheidet auch mehr Urin aus. Hier bitte frühzeitig zum Tierarzt gehen. Der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich im Alter.

Achten Sie sorgfältig auf den Zustand des Zahnfleisches, auch bereits in jüngeren Jahren. Zahnsteinablagerungen sind ein gefährlicher Bakterienherd und führen zu Entzündungen, die den gesamten Körper schwächen und Zahnausfall verursachen. Schnurrende Senioren mögen lieber kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Verteilen Sie die Futterration über den Tag. Ich wünsche Ihren vierbeinigen Lieblingen ein schönes, langes Leben!

Von Irma Segelke für Katzenhilfe Bremen e.V.
 
Testament zur Absicherung von Haustieren
 
Was passiert wenn der Mensch vor dem Haustier über die Regenbogenbrücke geht? Oft wird an uns die Frage herangetragen, wie kann ich mein Tier schützen und vor der Abschiebung ins Tierheim bewahren, wenn ich nicht mehr lebe.

Es gibt keine rechtliche Möglichkeit, das Tier als Erben oder Vermächtnisnehmer einzusetzen. Trotzdem können verantwortungsbewusste Tierbesitzer ihr Haustier im Testament bedenken.

Um dem Haustier Vermögen zukommen zu lassen, muss der Erblasser in seinem Testament einen oder mehrere Erben und/oder Vermächtnisnehmer bestimmen mit der Auflage, dass sich eine Person um die Pflege des Tieres zu kümmern hat.

Will der Erblasser z.B. sicherstellen, dass sein Haustier in dem Eigenheim bzw. der eigenen Wohnung weiterleben kann, muss der Erblasser in seinem Testament bestimmen, dass das Haus dem Haustier zu dessen Lebzeiten als Wohnstätte dienen soll.

Der Erblasser kann auch bestimmen, dass der Erbe/Vermächtnisnehmer zu dem Tier zieht oder umgekehrt, das Tier bei dem testamentarisch Bedachten leben soll. Mit einer Auflage kann von einem Erben/Vermächtnisnehmer jedes rechtlich zulässige Verhalten verlangt werden.

Mit der Person (Erbe/Vermächtnisnehmer), die sich später um das Haustier kümmern soll, sollte dies ausdrücklich vorher besprochen sein. Hat der Erblasser es versäumt, dies im Vorfeld abzuklären, kann es sein, dass der Erbe/Vermächtnisnehmer die Zuwendung ausschlägt bzw. ablehnt (z.B. Tierhaarallergie, berufliche Gründe, etc.). Es empfiehlt sich daher, Ersatzerben bzw. Ersatzvermächtnisnehmer zu bestimmen.

Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin, eine dritte Person zur Überwachung der in der letztwilligen Verfügung gemachten Auflage zu bestimmen. Diese Person überwacht dann als Testamentsvollstrecker die Einhaltung der Auflage – in diesem Fall, dass das Tier so versorgt wird, wie es der Erblasser bestimmt hat. Hier ist zu regeln, ob der Testamentsvollstrecker für seine Tätigkeit eine Vergütung erhält.

Findet sich im Erbenkreise keine geeignete Person, besteht die Möglichkeit, den örtlichen Tierschutzverein, Tierheim etc. als Erben/Vermächtnisnehmer mit den entsprechenden Auflagen zum Schutz Ihres Haustieres einzusetzen.

Der Erblasser kann das Testament in notarieller Form oder handschriftlich errichten. Das notarielle Testament wird in der Regel beim Amtsgericht hinterlegt. Ein handschriftlich errichtetes (privates) Testament muss so deponiert sein, dass es nach dem Tode des Erblassers auch aufgefunden und dem Amtsgericht – Nachlassgericht – zur Eröffnung übergeben werden kann. Das Auffinden von Testamenten macht oftmals Schwierigkeiten.

Weiterhin ist zu bedenken, dass die Eröffnung des Testamentes oftmals einige Wochen bis Monate in Anspruch nimmt. Die Zwischenzeit vom Tode bis zur Eröffnung des Testamentes muss der Erblasser in seine Überlegungen einbeziehen. Wer soll sich in dieser Zeit um die zuverlässige Betreuung des Haustieres kümmern.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten zur Absicherung des Lebensabends des Haustieres aus dem Nachlassvermögen in Frage kommen, sollten im Einzelfall mit einem Anwalt oder Notar besprochen werden.

Wir bedanken uns bei Herrn Rechtsanwalt Herbert Stappert-Englert vom Büro Ahlers & Vogel, der uns mit diesen Informationen versorgt hat.

Ersteller/in des Testaments = Erblasser - Erbe/n = erbt ganzes Vermögen oder Teile davon
Vermächtnisnehmer = erbt einen bestimmten Vermögensgegenstand

Von Gudrun Donath für die Katzenhilfe Bremen e.V.
 
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